Erster Einsatz für Christian Bebion in der ADAC GT Masters

„Das ist schon eine riesige Umstellung von 300 PS und Fronttriebler auf die bullig Doger Viper mit 8,3 l Hubraum und 520 PS. Da ist man richtig am arbeiten,“ so Christian Bebion nach den ersten Tests.
In dem riesigen Starterfeld von 38 GT-Boliden geht es kernig zur Sache und Kollisionen sind an der Tagesordnung. Für den Newcomer Christian Bebion ging es in den freien Trainingssitzungen darum, mit dem Auto und der Strecke in Einklang zu kommen. Mit seinem Teamkollegen Michael Christensen aus Dänemark wechselt er sich am Volant ab. Für das erste Rennen am Samstag über eine Renndistanz von einer Stunde stellten sie die blaue Doge Viper auf Startplatz sieben, für das Rennen am Sonntag mussten sie mit Startplatz 33 vorlieb nehmen. Zunächst ging es auch für beide Piloten darum ohne Schäden die Renndistanz zu absolvieren und Erfahrungen zu sammeln. Den ersten Lauf am Samstag beendeten sie auf Rang 23. Am Sonntag war Christian Bebion der Startfahrer doch nach neun Runden kam das Aus für die Doge Viper. Zunächst sah es recht gut aus und der Grafenauer konnte Plätze gutmachen. Doch dann bekam er mit der Servolenkung Probleme, die immer weniger arbeitete und zum Schluss komplett ausfiel und sich von der Strecke drehte. Er gab dann an der Box auf.
Christian Bebion (Team Vulkan-Racing-Mintgen Motorsport): „Ich bin mit jeder Trainingssitzung besser mit dem Auto zurecht gekommen, das sah man auch an den Rundenzeiten. Natürlich fehlen mir gegenüber den anderen noch viele Runden. Mit dem zweiten Lauf war ich schon zufrieden solange ich gefahren bin. Der Start war ok, keine Berührung und Plätze gutgemacht. Doch dann bekam ich Probleme mit der Servolenkung die immer öfter und stärker ausfiel. Man wusste nie, arbeitet sie jetzt oder nicht und komme ich durch die Kurve. Wenig später ging dann gar nichts mehr, drehte mich um eine Kollision zu verhindern und stellte das Auto dann in der Box ab. Dort stellte das Team fest, dass der Ausgleichsbehälter des Lenköles einen Riss hatte und leergelaufen war. Eine Centartikel. Schade.“
Die nächsten beiden Läufe zur ADAC GT Masters finden vom 16. – 18. September im niederländischen Assen statt. TSP/motorracepics.de