Kollisionen kostete Christian Bebion viele Punkte auf dem Hockenheimring

Nach den guten Ergebnissen bei den Testtagen auf dem Hockenheimring lief es im Training und Qualifying nicht nach Plan. „Ich bin überhaupt nicht zurecht gekommen und habe keinen Bremspunkt richtig gefunden. Die Strecke hatte sich verändert und hatte einen anderen Grip. Wahrscheinlich liegt es an dem Wechsel des Reifenpartners der DTM von Dunlop auf Hankook,“ so Christian Bebion nach dem Qualifying, das er mit Rang zwölf beendete.
Der Start zum ersten Lauf über 14 Runden auf dem 4,574 Kilometer langen GP-Kurs verlief ohne Probleme und im harten Rennen konnte der Grafenauer zwei Plätze gutmachen und belegte hinter Teamkollege Mario Dablander auf Rang zehn das Rennen. Sieger wurde der Südafrikaner Shane Williams vor dem Ungar Gabor Weber und dem Raublinger Max Sandritter. „Der Speed war in Ordnung aber das komplette Feld ist über die Distanz die gleichen Zeiten gefahren. Meinen Teamkollegen habe ich nicht mit letzter Konsequenz angegriffen. Man hat an Thomas Marschall, der Polesetter des Rennens gesehen, dass er nach der Durchfahrtsstrafe auch nicht nach vorne gekommen ist. Derzeit scheint das Qualifying wirklich entscheidend für die Rennen zu sein“, gab Christian Bebion zu Protokoll.
Zum zweiten Lauf starten die ersten sechs Piloten des Zieleinlaufes vom ersten Rennen in umgekehrter Reihenfolge und somit stand der Neueinsteiger Michal Slomain aus Breslau auf der Pole. Diesmal gab es keinen Frühstart und das Feld kam ohne Probleme durch die Nordkurve. Für den Teamkollegen von Christian Bebion, Mario Dablander, war noch in der ersten Runde nach der Spitzkehre Schluss. Nach einer Berührung landete er unsanft in die Streckenbegrenzung. Auch Christian Bebion blieb nicht verschont und wurde gleich zweimal getroffen, konnte das Rennen aber noch auf Rang elf beenden. Sieger des zweiten Laufes wurde Michal Slomain vor Max Sandritter und dem Tschechen Petr Fulin.
Christian Bebion: „Natürlich hatte ich mir mehr vorgenommen aber wenn die Mitstreiter dir permanent ins Auto fahren und dich umdrehen hat man keine Chance auf die vorderen Plätze. Zumindesten hat sich Hadorn entschuldigt.“
Die nächsten beiden Läufe finden vom 13. – 15. Mai auf dem Dünenkurs im niederländischen Badeort Zandvoort statt. Weitere Infos unter
www.dtm.com und www.motorracetime.de.